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Samstag, 21. November 2015

Bloggen als Weltanschauung

Die Überzeugung, dass das Wort etwas mit Wissen und Wahrheit über die Welt zu tun habe, braucht nur der, dem der öffentliche Sprachgebrauch in Werbung, Wirtschaft und Wehrokratie ob solcher Naivität vormacht, wie man ihm lallend ins Gesicht lacht.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Bundesregierung zum Aufklärungsverfahren über die NSA – Selektorenliste:


Der Tatverdächtige wählt den Ermittler aus.
Der darf dann darüber den zuständigen Richter „eingeschränkt informieren“.

Hören wir da irgendwo einen Aufschrei? 
Nein?
Dachte ich mir´s doch, dass der Rechtsuntertan seine moralischen Maßstäbe dem Staatsideologen Nr.1 entnimmt, seiner Regierung.


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Schöne Gesten in einem Meer von Scheiße.

Update:
Nicht mal diesen kompromittierenden Kompromiss hat das Freiheitsbedürfnis der amerikanischen Sicherheitsinteressen zugelassen.

Gehe zurück und lies nach oben unter 

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Dienstag, 16. Juni 2015

Fast 4 Mio. syrische Flüchtlinge

in den Auffanglagern des angrenzenden nahen Ostens. Europa … übernimmt davon...150 in England, ... 200 hier ... Null dort...

Man muss nicht unbedingt blind, taub und stumm sein, um das christliche Abendland heil an seiner Seele zu überstehen.
Aber, wie ich sehe und höre, es ist ungemein hilfreich.


Und dann hätte ich große Lust, zu einem Meinungsaustausch darüber einzuladen, wie es denn dazu hatte kommen können. 
Weil das überhaupt keine Sau, nirgendwo in der Medienwüste interessiert.

Aber dann lasse ich das - als ein über mein eigenes Tun selbstaufgeklärter Blogger - doch lieber sein.

Dienstag, 12. Mai 2015

Es stimmt gar nicht...


dass ich in allem gegenteiliger Meinung bin und die Meinungen anderer nicht respektiere oder gar verteufele.

Zum Beispiel bin ich ganz Ihrer Meinung, die Sie sich bloß nicht zu sagen trauen, nämlich: dass Sie ein ganz hundsgewöhnliches Arschloch sind, wenn Sie glauben, dass 2, 84 Euro für das Frühstück, Mittagessen und Abendessen eines Hartz IV ers unter 5 Jahren sich mit zwischenmenschlichem Anstand vereinbaren ließe, oder wenn Sie sich einreden lassen, dass die Verweigerung eines größeren Wohnraums für eine Mutter mit vier Kindern, weil der 11 Cent mehr - als behördlicherseits ausgerechnet - kostet, etwas mit Menschenwürde zu tun hat.

Falls Sie aber glauben, Sie hätten mit solch oder ähnlichem Wissen gegen irgendwen irgendwas in der Hand, Sind Sie sogar noch ein größeres Arschloch als ich dachte.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Asymmetrische Scharmützel


Wenn die dumpfe Geistlosigkeit sich als Norm aufspielt, rät der Konservative in mir, eine Lanze für den Geist zu brechen, so sehr er auch bloße Ideologie sein mag.

Allein, woher diese altertümliche Brechstange aus den Zeiten vor der Abschaffung des Denkens nehmen, und dann auch noch gegen Panzer!?

Donnerstag, 12. März 2015

Gegen die Dummheit

im Allgemeinen liegt nichts vor. Schadet sie doch nur sich selbst.

Dumme Herrschaftsfiguren richten aber einen Massen zurichtenden Schaden an.
Die Klugen unter ihnen schädigen zusätzlich jede Menge Volks, das ihnen noch nicht einmal untertan ist.

Es ist als revolutionäres Denken verschrien, aus dieser klaren Sachlage einen fadengeraden Schluss zu ziehen.

Sonntag, 8. März 2015

Geschichte

Aus dem Geschehen durch sprachliche Organisation von Bedeutungsträgern einen Sinn herauskitzeln.
Egal welchen.

Das absolut Entsetzliche an den Schreien der Opfer ist, dass sie vom Beifall übertönt werden.

Ich weiß nicht, ob es Intermundien gibt, aber ich lebe lieber dort.

Selber schuld.“
Nichts Unerträglicheres als das perennierende Opfer in einer Zeit, die es leugnet.

Überzeugte Einsame
überzeugen aus Überzeugung nicht.
Im Falle des Gelingens wäre Zweisamkeit das erbleichen machende Ergebnis.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Kategorisches Implikat

Man kann vom jeweiligen Standpunkt alles entweder hassen oder lieben.
Von daher der ganze Meinungsquatsch über das Allgemeine.
Über das Gemeinwesen ist also nichts Genaues auszumachen?
Mal nachschauen.
Halten wir versuchsweise für widerspruchsfrei, dass der individuelle Verzicht auf irgendeine Freiheit nur dann allgemein zustimmungsfähig ist, wenn alle etwas davon haben.

Und jetzt versucht mal über etwas, das so ist, zu lachen oder zu weinen.
Und wer was dagegen hat, versteht nicht, was eine logische Implikation ist.




Freitag, 20. Februar 2015

Über den interessegeleiteten Geist ist gut schimpfen.

Schwerer ist es für die hohe Kunst der Agitation schon, ihm diese Zwangsveranstaltung auszureden.
Darin feiert er schließlich seine Freiheit an jedem täglichen Stammtisch vom ZDF-Kleber alles Erbrochenen bis zum Rotary – Club.
Kaum schreibst du ihm zu seinen grotesken Tänzen die Methode seiner verschwiegenen Musik auf, lobt dich das Feuilleton hoch bis ins finale Erlöschen deiner Ideologiekritik.

In unwichtigen Fragen
macht es überhaupt nichts aus, wenn man eine eigene Meinung hätschelt.
Z. B. finde ich es ziemlich gruselig, dass die Fußballfans nach einer Serie von erfolglosen Spielen ihrer Mannschaft sich von einem Trainerwechsel was versprechen.
Selbst wenn ich mich irren sollte: wem ist damit ein Leid getan?


Patt

Die meisten Menschen können mir nichts geben.
Am besten komme ich aus mit denen, die mir nichts nehmen wollen.

Mit großer Bestürzung hören diejenigen, von denen ich mir nichts verkaufen lasse, dass die Beweislage nicht ausreicht, mich wegzusperren.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Ich gehe so ungern durch Städte.

In den Schaufenstern mit all dem Trödel gewahrst du unvermittelt deine eigene Fratze neben denen der anderen Idioten.



Samstag, 31. Januar 2015

Gleichgewichtsakrobatik

Als ich mit dem Bloggen anfing, befürchtete ich immerzu, dass ich eines unschönen Tages ohne Thema in der Gegend herumstünde.
Dabei bleibt so einem wie mir gar nichts anderes übrig, als mich gegen immer die selben rüpelhaften Rempler auf den Beinen zu halten, wenn ich nicht bloß dauernd meine blutigen Knie versorgen will.

Montag, 26. Januar 2015

Die piepsende Maus

Politblogger irren sich gemeinhin ungewohnt ungewöhnlich über die Reichweite ihres Tuns.
Das ist bei allem Selbstbezüglichen – wie beispielsweise ja auch beim Beter – der Fall.

Früher oder später geben sie den Enttäuschten, wenn der Elefant einfach keine Anzeichen tiefen Erschreckens vor dem energischen Pieps zeigen will.

Überzeugungsarbeit

Es ist nicht recht einzusehen, warum ein langer politischer Sermon in Blogform sich was darauf zugute tun dürfte, dass er kein treffender Aphorismus ist.
Sagt er das selbe, ist er einfach zu langweilig.
Hat er was anderes im Angebot, irrt er sich schlicht des längeren und breiteren.

Falls er gar glaubt, die Schwerkraft der gesellschaftlichen Verhältnisse aushebeln zu können, sollte er sich vielleicht doch besser gleich wählen lassen.
So aber steht er der Eitelkeit des Aphoristikers in nichts nach.

Ganz anders der richtige Gedanke, der nicht die geringste Chance hat, jemals ins Handgemenge zu geraten. Die er erreichen sollte, sind alle schon weg.

Samstag, 10. Januar 2015

Individualismus

Wer von den längst Zugerichteten seine gesellschaftliche Vermitteltheit erst mal durchstreicht - in Wort und Tat – , um mit dem Marschall – Stab im Tornister sich sein individuelles Glück zu ergeiern, der braucht sich nicht zu wundern, wenn sich die von ihm geleugneten Gespenster als die handfesten Gewalten von Staat, Nation und marktkonformer Vervolksgemeinschaftung auf breiter Front vor ihm materialisieren.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Feinde erkennt man an ihrem Freundbild.

Die Rothschilds z.B. erkennt man sofort an ihrem Freundbild:
Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.”
-(Gebrüder Rothschild, London, am 28.Juni 1863 an US-Geschäftspartner)

Montag, 8. Dezember 2014

Schnupftabak

Das beste posting ist eines, das sich langsam aufbaut und dann angenehm befreiend explodiert.
Den Kopf frei macht wie ein Nießen.

Sonntag, 9. November 2014

Kein Geheimnis,

dass ich die meisten meiner Zeitgenossen nicht mag. Denn selbst dann, wenn ich mit Gründen aufwarte, bringt mir das keinen Stich bei denen.


Ich würde mich aber keineswegs dem Erlebnis einer angenehmen Enttäuschung verschließen.

Donnerstag, 6. November 2014

Hausmitteilung

Kommunikation, die über die Massenmedien gelänge, bedürfte weder des Denkens, noch des Bloggens.

Umgekehrt ist aber ein Blogger, der an die Erheblichkeit seiner Kommunikate glaubt, ein windiger Journalist.


Schließlich nagelt ein Blogger, der sie auf seinem verlorenen Posten noch alle beisammen hat, keine Scheißhausparolen an die Stirnen Politisierter.

Montag, 25. August 2014

Unvereinbarkeitsbeschluss

Mag ja sein, dass es Politiker gibt, die denken können.

Aber wenn einer, der angeblich denkt, sich gleichwohl sein Denken politisieren lässt, dann ist der mit Sicherheit Politiker.