Macht garantiert schlechte Laune. Dies aber mit einer gewissen fröhlichen Festlichkeit. Wenn irgend machbar.
Donnerstag, 7. Mai 2015
Der Konservativismus
ist eindeutig im Vorteil. Keiner kommt ihm mit der hinterhältigen Frage, die gar keine ist, er solle doch jetzt mal sagen, wie es denn nun anders gehen solle?
Er schlägt einfach zu, wenn es anders gemacht zu werden droht.
Asymmetrische Scharmützel
Wenn die dumpfe Geistlosigkeit sich als Norm aufspielt, rät der Konservative in mir, eine Lanze für den Geist zu brechen, so sehr er auch bloße Ideologie sein mag.
Allein, woher diese altertümliche Brechstange aus den Zeiten vor der Abschaffung des Denkens nehmen, und dann auch noch gegen Panzer!?
Die Volkswirtschaft
nähme Schaden, wenn das Streikrecht ausgeübt wird, höre und lese ich.
Was soll daran so schlimm sein?
Soll das Volk halt einfach in eine andere Wirtschaft gehen.
Vermutlich ist es aber doch so, dass die Wirte ihr Dünnbier gern einer Volksgemeinschaft verzapften, und die hat das dummerweise gemerkt.
Der feine Unterschiet (!)
Es sind die selben, die damals erzählten, dass der Adel sich durch Blaublütigkeit hervorhebe, und die jetzt glauben machen, dass die politische Elite rosa scheißt.
Arroganz
Die Angst des Abhängigen als Loser beiseite geschoben zu werden.
Das karge Seelenleben des Unfreien ist das Spiegelbild der Verhältnisse, gegen die er überhaupt nichts hat, geschweige denn etwas in den Händen hätte.
M.a. W. Das Seelenleben des Abhängigen erschöpft sich in der Internalisierung seiner Abhängigkeit als Chance.
So entdeckt er nie, dass jeder freie Schritt abseits der ihm aufgedrungenen, aber herzhaft bejahten Vollzüge Geld kostet, das er ja eh nie haben wird.
Das Verbindliche
Der Gebildete rechnet es sich gern als Verdienst an, in allem Geschehnis das allen Gemeinsame moralisch verbindlich vor- und antragen zu können.
Kaum kommt aber einer daher und spricht von dem allen tatsächlich Kommunen, schon geht das Gezeter über den Ungeist des Materialismus los.
Dienstag, 5. Mai 2015
Obwohl mir das eigentlich Hekuba sein könnte,
aber das Christentum hat mit jenem mir durchaus bekannten Jesus
genau so viel zu tun wie die Kirchenverwaltung mit Spiritualität.
Interessant ist daran: noch die mieseste Sachwaltung der Religionsmeinung ist nun mal das, was die Leute davon abhält, die Reichen aus der Welt zu schaffen.
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