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Freitag, 8. Januar 2016

Parfümierte Scheiße im Kopf

Man muss schon sehr fest daran glauben, dass es dem Staat um den Schutz von unsereinem geht, bevor man sich allen Ernstes den Kopf seiner nationalen Regierungsclique zu zerbrechen anschickt und - ihr zum Succurs eilend - Ausländer abfackelt, weil ihre Sicherheitskräfte beim Gelingen des gesetzlich geschützten Klassenverhältnisses nicht ausreichen.




Bin dann mal eben eine Woche weg:
Computer- und Medienaskese üben.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Weihnachtliche Feindesliebe

Wer mitten in mehreren Kriegsberichterstattungen über Friedensmissionen behauptet, dass er seine - mehrere Staaten weiter weg lebenden - Feinde liebe, huldigt einem Liebesbegriff, der sich mir auch bei größter Mühe nicht erschließt.

Montag, 28. Dezember 2015

Das Evangelium der Lottospieler:

Alle Milliardäre sind ehemalige Lottospieler.

Beschattung

Das kann auch nicht jeder:
Ein Sohn in seiner Dreieinigkeit schwängert seine zukünftige Mutter, um von ihr als nachmaliger Sohn geboren zu werden.

Eine Konstellation übrigens, in der alle es auf die beiden anderen schieben können, und die uneheliche Mutter verständlicherweise auf die bekannte Ausrede verfällt.

Samstag, 19. Dezember 2015

Gegen das Blei der Zeit

Diese nicht ausbleibenden Defizite an Bord des Staatsschiffs,
die man mit den dürftigsten Moralsprüchen zu kompensieren pflegt,
kann man aber auch auf lange Sicht entweder mit dem Werg eines Gottes stopfen, oder aber eigenhändig kalfatern und zurechtmeutern.

Satisfaktionsfähigkeit

Hass setzt ein gewisses Niveau auf beiden Seiten voraus. Naive Menschen mit einfältigen Weltbildern kann man nicht hassen, sondern nur bedauern oder beneiden.

Wen ich meines Hasses würdige, der beleidige mich nicht mit dem Liebesbotschaftsgesäusel.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Hobbystaatsanwälte

laufen als Freizeitstaatsschützer in Massen herum.

Das sind die, die immerzu Orden kriegen. Z.B. wenn bei  den Wirtschaftswissenschaftlern herauskommt, dass sie Sinn, nicht Wissen zu produzieren haben.

Wussten Sie eigentlich schon, dass bei jeder Diskussion mindestens einer nicht die Sache, sondern den Staat gegen sie vertritt?
 

„Sie sehen mich einigermaßen bewegt.“

Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie in Rom ein würdiger Greis eigenhändig mit professionellem Pomp ein großes Tor aufgemacht hat. 
Die Welt saß - minutenlang von den Machenschaften der Übertragungstechnik gebannt - in ihren Fernsehsesseln.
Wie bei wichtigen Fußballspielen durften welche was ins hingehaltene Mikrophon sagen. Ungehaltenes war nicht zu vernehmen.

Als ich auch schon mal öfter, und auf die feierlichste Weise eine Tür aufmachte, hatte da wieder mal kein Schwein hingeguckt. 

Solche Diskriminierung bewegt mich doch sehr.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Im Sieg das Heil!

Man weiß es, man wußte es und wird es weiterhin wissen.
Aber es tut so verdammt weh. 
Beleg für die Existenz eines Ge-wissens, Mit-wissens.

Und so schreitet der Demokratisierte von einer moralischen Gewissheit zum nächsten Sieg erfolgreich in die  Selbstvernichtung der Rasse voran.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Der erste der Sicherheitsmythen

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Apfelgeschichte, die sich in jenem legendären Weltstrich namens Paradies zugetragen haben soll, von Hör- und Übersetzungsfehlern nur so strotzt.
Um die Sache kurz zu machen.
Was die Schlange gezischelt haben muss, war dies: „So ihr von diesem Baum esset, so werdet ihr wie Gott. Und die Allmacht der Macht über allen Mächten ist Sicherheit.“

Dienstag, 1. Dezember 2015

Nicht ganz bei Troste sind die Trostlosen.

Sehet doch, wie unvernünftig diese Verwirrten sich weigern, dem ihnen hilfreich Eingesagten treu zu trauen.


Donnerstag, 26. November 2015

Der Wille Gottes

ist das Armageddon.
Hat er schon vor langer Zeit angekündigt.

Banken, Konzerne und die Politiker mit den „richtigen Signalen an den Markt“ gehen ihm dabei hilfreich zur Hand.

Allwissenheit

Als Gott sah, wie lüstern Adam nach den Hinterteilen von Säugetieren schielte, schuf er ihm flugs eine Eva. 
Um den absehbaren Theologen eine kleine Freude zu bereiten, legte Er bei gleicher Gelegenheit in Seiner Allwissenheit den Grund für die Erbsünde, indem er sowohl Erkenntnis, als auch Sodomiterei zur Sünde erklärte.


Samstag, 21. November 2015

Finger weg von Drogen!

Die besorgten Prediger des Sozialismus sind mir deswegen so unergiebig, weil die seit Anfang unserer Zeitrechnung für alle daran interessierten Kreise so hervorragend funktionieren.

Donnerstag, 3. September 2015

Ich respektiere den Eigensinn des Beters.

Aber ich habe Angst vor ihm.

Seine Geduldetheit unter den anderen Nützlingen, dem Wehrstand und dem Nährstand, kommt aus seiner wohlgelittenen Tauglichkeit für andere. Und die besteht angeblich darin, dass er für die gute Ernte des Bauern und den Sieg seines Herrn bei SEINER Majestät einkommt.
Mir wäre wohler, wenn seine falsche Welterklärung nicht auch noch Schaden anrichtete, wenn sie schon keinen an ihrer Seele nimmt.
Wird die Ernte nämlich tatsächlich gut, kriegt der Bauer so gut wie nichts für sein Warenangebot auf dem Markt, und für die Leichenproduktion meines Herrn bedanke ich mich auch schön.

Dienstag, 18. August 2015

Das Kreuz mit dem Kreuz

Wussten Sie eigentlich schon, dass man von einer soeben empfangenen Ohrfeige nie und nimmer auf das Kruzifix käme, vom Symbol des Kreuzes aber lässig auf alles Ungemach dieser Welt als einen tröstlichen  Erlösungsweg?

Samstag, 11. Juli 2015

Gewissen

Ein ränkereicher Verarbeitungsmechanismus: vorne kommt Scheiße rein und hinten klinisch reine Watte raus.

Das soll nur für ein schlechtes Gewissen gelten?

Das Gute am Gewissen ist doch, dass man für ein schlechtes Gewissen ein gutes braucht, das man hinterher wieder hat, wenn man sich ein schlechtes gemacht hat.

Montag, 6. Juli 2015

Gott


- so lesen wir in seinen Gesammelten Werken - mag keine Schwulen.
Die von ihm bevorzugte Form der sexuellen Gesellung ist ganz offensichtlich die Polygamie

Und? Was ist jetzt?
Halten sich diese Christen an Gottes eindeutige Vorlieben und Empfehlungen? 
Diese Gottfernen steinigen ja noch nicht einmal vorschriftsmäßig Ehebrecherinnen.
 
Man sollte sie allesamt im Namen Gottes niederstrecken und verbrennen.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Definitionskunst


Unter den Experten
und Rechenkünstlern
tobt ein Kampf
um den Regelbedarf
eines unantastbaren
menschenwürdigen
Existenzminimums.


Im Falle fälliger Sanktionen
erweist es sich als antastbares
Maximum,
das gekürzt werden muss.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Psychologie ist was Soziales,

oder aber sie erfindet sich halt freihändig einen Gegenstand in die blaue Luft hinein.

Der wilde Entschluss, in einem Gewaltverhältnis sich häuslich einzurichten, schafft eben den lebenswierig durchzuhaltenden Widerspruch keineswegs aus der Welt.
 
Aber Selbstentfremdung ist nun mal die Geschäftsgrundlage der Söldnerarmeen von Religionären und sonstigen selbständigen Therapeuten.