Posts mit dem Label Krieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Krieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 4. Januar 2016

Kritik an einer Unkritikablen

Die Kritik des Bundestagspräsidenten findet es bedenklich, wie die Regierung mit dem Bundestag anlässlich des Eintritts in den Syrienkrieg informationspolitisch umgeht.
Die Bundesregierung braucht sich aber keine Sorgen zu machen hinsichtlich einer eventuell übergangenen Einholung eines Mandats.

Diese Unkritikable verlautbart nämlich abschließend: Der NATO-Rat in Brüssel hat den Einsatz angeordnet.

Der Schenkelklopfer des Tages

Ein Brüller:
Die Hinrichtungen in Saudi-Arabien widersprechen internationalem Recht.
Rechtens ist:
Saudische Allianz nimmt Bombenflüge im Jemen wieder auf.

Sonntag, 3. Januar 2016

„Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“

Selbst dann, wenn der dazu nicht die geringste Lust hätte mein Bundesgenosse zu werden, schwächt und bindet er Kräfte.

Freitag, 1. Januar 2016

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Prost Neujahr!

Auch im kommenden Jahr teilen sich Kluge und Dumme die selbe Welt.
Aber nicht die gleiche.

Das haben die Klugen gut eingerichtet, dass weiterhin die Dummen genau so viel bekommen wie sie.
Weil die Dummen aber so viele sind, kriegen sie anteilig natürlich sehr viel weniger von der Welt ab, als die Klugen, die ja so erbärmlich wenige sind.

- Auch im kommenden Jahr werden die Klugen sich des Friedenswunsches annehmen und die Dummen geduldig belehren:
Der Zweck des Krieges ist der Frieden.“

Aber hatten wir den denn nicht schon vorher?“

Das ja, aber einen mit diesem Störenfried. Was wir brauchen, ist ein Siegfrieden.“

- Auch im kommenden Jahr werden die Angestellten des Souveräns Ihro Höchstselbigem den Popo versohlen, und die zuständige Fakultät wird weiterhin den Kopf der Studenten über das Souveränitätparadox zerbrechen machen.

Und weil das so ist, wie es anders nicht sein kann, werde ich mich auch im kommenden Jahr an meinem hoffährtigen Gefasel erfreuen.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Wussten Sie eigentlich schon,

dass ein florierendes Waffengeschäft ganz schön was in die Staatskasse spült?
Und dass nicht nur Kriege was abwerfen müssen, sondern auch jeder Wiederaufbau als rentables Geschäft organisiert wird, oder er findet eben nicht statt.
Kriege schaffen Arbeitsplätze.
Sie wollen doch wohl hoffentlich nicht den Arbeitern ihre Arbeitsplätze wegnehmen?

Sonntag, 13. Dezember 2015

Wussten Sie eigentlich schon

dass unser auswärtig herumreisender Minister Steinmeier in Wirklichkeit ein Roboter in Menschengestalt ist?

Wichtig ist daran nicht seine Unermüdlichkeit, in gediegenen Ambientes der feudalen Art aufzutauchen, sondern seine bereits 1914 erfolgte Programmierung auf Regierungsfähigkeit, d. h. auf eine unbeugsame Kompromissbereitschaft, seit jeher eisern von heute auf morgen.

Samstag, 12. Dezember 2015

Neue Sendboten einer antiken Religion

Gestern habe ich in den Nachrichten einen der Bundesangriffs-Spezialisten („die Besten der Besten der Besten, Sir!“) kundig über seine technischen Vorbereitungen des Todverbreitens in Syrien sprechen gehört. Er nannte das, was er so treibt, beiläufig seine „Mission“ (auf Deutsch ausgesprochen).

Aha, da sind also Missionare unterwegs, mit dem Apostolat für eine Bekehrungstour zum Frieden betraut.

Ite missa est.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Kriegstreiberei

Nur der Feind ist es, der uns den Krieg herbei treibt, der – und das muss einmal gesagt sein - ausschließlich für den Frieden stattfindet.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Im Sieg das Heil!

Man weiß es, man wußte es und wird es weiterhin wissen.
Aber es tut so verdammt weh. 
Beleg für die Existenz eines Ge-wissens, Mit-wissens.

Und so schreitet der Demokratisierte von einer moralischen Gewissheit zum nächsten Sieg erfolgreich in die  Selbstvernichtung der Rasse voran.

Samstag, 5. Dezember 2015

Gen Syrien wollen wir fahren...

Ich kann mir den unbegreiflichen Irrsinn von Politikern, der sich in einem persönlichen Votum für den Eintritt in einen Krieg austobt, nur so erklären, dass keiner dieser Gemütsmenschen so alt ist, dass er den letzten Krieg bewusst miterlebt hätte, also auch nicht weiß, warum Menschen damals eine Charta der Vereinten Nationen niedergelegt haben, die heute als Arrrschwisch fungierrrte, wenn sie denn irrrgendwerrrr dieserrrr Verrrrantworrrrtlichen zurrrr Kenntnis nähme.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Doppelmoral

Schwer von Begriff wie ich nun mal bin, will mir einfach nicht in den Kopf, warum und bei wem der Vorwurf der „Doppelmoral“ überhaupt einen Stich machen sollte?
Was soll denn da doppelt sein, wenn die einen, wie die andern, Massen von Leuten umbringen und die Überlebenden in Flucht und schmerzdurchtobten Untergang treiben? Das Selbe nicht das Gleiche?

Das nimmt euch doch keiner ab, dass das eine Programm von hirnentkernten Killern ethisch geboten, während das andere verwerflich sei.

Oder doch?
Ob es so etwas wie moralisch verseuchte Gehirne gibt?

Realitätsvergessenheit?

Unserer Politiker?

Ich gebe ja zu, dass in diesen laufenden Kriegen mittlerweile alles nur noch zum Schreien ist.

Aber, um das mal klarzustellen: 
wer die Realität schafft, der braucht sich um die weiter keine Sorgen zu machen, sondern nur noch kontinuierlich zu betreuen.
Das heißt: den neuen Datenstand ins nationale Familienalbum einzupflegen.

Montag, 30. November 2015

Legitime Kriege

gehen mir ja so was von am Arsch vorbei.
Von irgendwelchen illegitimen habe ich nämlich noch nie was gehört.

Denkt, solange das noch legal ist.

Völkerrecht

Akademischer Studiengegenstand, der zu einem Lehrstuhl führen kann.

Hat eine praktische Bedeutung nur, insoweit er die Konkurrenz der Machthaber an seinem Gebrauch als Waffe interessiert.

Die in ihm auf geduldiges Papier gedruckte Anerkennung staatlicher Souveränität und irgendwelche Interventionsverbote werden als herausfordernde Hindernisse genommen, die sich regelmäßig durch Interpretationskünste der überlegenen Macht überwunden sehen.

Die Schäubles und die von der Leyens arbeiten seit Jahren an seiner behutsamen Novellierung für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, denen man sich stellt mit einer Institutionalisierung der „humanitären Intervention“ als Legitimierung der anstehenden Überfälle auf Landstriche des Globus, denen eine neue Weltordnung beizubringen sei:
Wir können nicht zur Seite schauen, wenn Mord und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind, schon allein aus humanitären Gründen.“ (Stahlhelm-Ursel)

Ganz recht. Schon allein aus humanitären Gründen müsste man damit anfangen, die Amerikaner bei ihren einfach nicht aufhörenden, völkerrechtswidrigen Angriffskriegen auf den Rest der Welt mit dem internationalen Recht ein wenig zu stören. Aber so war es ja wohl nicht gemeint.

Denn, siehe oben: Völkerrecht ist, was meinen geopolitischen Planungen in den Kram passt.

Sonntag, 29. November 2015

Keine innere Sicherheit ohne Krieg.

Früher war das mit der Radikalisierung mal ein Gedankengang, der einer Sache auf den Grund gehen wollte, und bei dieser Aberration unangenehm auffiel.

Heute wird in aller Öffentlichkeit radikalisiert, dass es nur so scheppert. 
 
Kaum erinnert ein durchgeknallter Haufen an die unangenehmen Grundwahrheiten des kriegerischen Ausgelöschtwerdens, schon radikalisiert sich der Westen mit allgemeiner Billigung bis in die nächsten Kriege hinein.

Sonntag, 15. November 2015

Das Menschenrecht auf Kriegsgewinne

Der Krieg ist heute zwar ewig und global, aber in seinen spektakulären Formen doch human dorthin outgesourced, wo irgendwelche falsch herbeigewahlte, also unerwünschte Regierungen sich mit vom Westen gesponsorten Rebellen um die verbliebenen Reste raufen.

Wie steht wer zu diesem dritten Weltkrieg?
Die politische Klasse sieht darin die schöne Gelegenheit, auch anderswo einen widerständigen, nicht marktkonformen Willen zu brechen.

Für Generäle: die schöne Herausforderung, parlamentarisch abgesichert eine Reihe von strategischen Problemen zu lösen.

Für Händler und Hersteller: ein schöner neuer Marktraum wird für eine ersprießliche Demokratie eröffnet und gesichert.

Für dich: die schöne Chance, für die Menschenrechte auf all dies in Wüstensand oder nassem Dreck mit vollgeschissenen Hosen in Menschenwürde zu verrecken.