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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Wussten Sie eigentlich schon,

dass ein florierendes Waffengeschäft ganz schön was in die Staatskasse spült?
Und dass nicht nur Kriege was abwerfen müssen, sondern auch jeder Wiederaufbau als rentables Geschäft organisiert wird, oder er findet eben nicht statt.
Kriege schaffen Arbeitsplätze.
Sie wollen doch wohl hoffentlich nicht den Arbeitern ihre Arbeitsplätze wegnehmen?

Dienstag, 15. Dezember 2015

Kapitalismus

ist anerkanntermaßen ein echtes Problem, für dessen einzig zulässige Lösung der Kapitalismus zuständig ist.

Samstag, 28. November 2015

„Grenzenlosigkeit der Asylantenschwemme“

Wissen Sie, was wirklich grenzenlos ist?

Stellen Sie sich eine Bewegung aus sich selbst heraus vor, mit einem ungeheuren Schwung, ohne ein anderes Ziel als in einem sinnlosen, zerstörerischen Elan über sich selbst hinaus zu gelangen und doch immer der selbe zu bleiben, den niemand daran denkt zu deckeln.

Das gibt es doch gar nicht.“

Hätte schwören können, dass Sie das Kapital für ein große Summe Geldes halten.“

Montag, 23. November 2015

Kapitalismus ist alternativlos.

Wie jetzt? Zum Großkapitalisten reicht es bei Ihnen nicht?
Dann werden Sie doch einfach Kleinkapitalist.“

Sonntag, 15. November 2015

Die Gewinner des Mittelstandsbauchs

haben keinen Anlass, nach der Herkunft des Geldes zu fragen. Ihr Weltgefühl gibt ihnen die völlig ausreichende Auskunft, dass es eindeutig an ihnen liegt.
Was man ja an den Abfall-Essern sieht.

Blöd, dass die Verlierer auch nicht danach fragen, sondern sich auf die Sinnsuche begeben.

So kommt es, dass das Geld, eine sehr liquide Materie, wie das Natürlichste von der Welt von unten nach oben fließt.

Donnerstag, 12. November 2015

Wertblindheit

Ein schlimmes Gebrechen, mit dem der damit Geschlagene sozusagen sein Humanum eingebüßt hat.
Als eine der gravierendsten Erscheinungsformen dieser Krankheit, die zum gesellschaftlichen Tode führt, gilt die damit einhergehende Depreciation des Kapitals als eines nackten, gesellschaftlichen Gewaltverhältnisses.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Klarstellung

Aktionäre, die durch ihre finanzielle Beteiligung am Betriebsvermögen ihren eigenen Arbeitsplatz erhalten, sind arme Hunde.
Der Unterschied zu einem tatsächlichen Aktionär ist der selbe wie der zwischen einem Nutzer seines Eigenheims und einem Immobilienhai.

Donnerstag, 3. September 2015

Kapitalismuskritiken gibt es

wie Samenfäden in den Hoden.

Selbst der Neo-Liberalismus hat eine. Er ist ihm nicht kapitalistisch genug, um endlich das Glück ausbrechen zu lassen.


Die dümmste aber ist die moralische. Sie nimmt ihren Gegner einfach nicht ernst als die systematische Veranstaltung, die er ist. Ihr besteht der Kapitalismus aus lauter Leuten, die im Falle geläuterter Lauterkeit zum gestuften aber ubiquitären Behagen führt. Sie sieht nur korrupte Gierschlünde, Mafiosi und unverantwortliche Lobbyisten am Werk. Ließen die sich bekehren, käme jeder zum wohlverdienten Seinen.


Ihnen sei folgender einfacher Sachverhalt zu erwägen nahegelegt: 

2 ist mehr als 1. Das leuchtet jedem Idioten sofort ein. Das macht den Kapitalismus ja so erfolgreich. Er wurde von intelligenten Idioten für blosse,  das ihnen Zugeteilte unproduktiv verputzende, Idioten erfunden.
Was nämlich letztere nie begreifen werden: um aus eins zwei zu machen, haben nur die Wenigsten die Mittel dazu. Und die haben ein starkes Interesse daran, dass das auch so bleibt.
Was also sind Idioten?
Einbeinige Torschützen, die ihre Chance bis zum letzten abgefackelten Flüchtling schützen.

Sonntag, 12. Juli 2015

Armut hat funktional zu sein und zu bleiben.

Antwort auf
von r@iner
[..] " Es gibt im Sozialgesetzbuch einen Paragrafen, der vorschreibt, was passiert, wenn ein Hartz-IV-Empfänger stirbt. Sollte er ein (von der Anrechnung zu seinen Lebzeiten verschontes, also eher kleines) Vermögen hinterlassen, dann müssen die Erben daraus die Sozialleistungen zurückzahlen. Im Zweifel so lange, bis das Geld weg ist. Armut vererbt sich, sagt man. Und der Staat sorgt dafür, dass es so bleibt."

Dienstag, 30. Juni 2015

Gläubigerschutz


Die Existenz eines Schutzes des Gläubigers durch die Garantiemacht Staat unterstellt ein Interesse an der Erhaltung des Zins zahlenden Kreditnehmers.

Solange das Huhn goldene Eier legt, wäre es doch blöd, Griechenland zu schlachten.

Montag, 15. Juni 2015

Technologischer Fortschritt


Der in der Produktion verschlissene Teil der Menschheit arbeitet erfolgreich an seiner Abschaffung.



Es funktioniert.
Welthandel: 9 Billionen Dollar im Jahr.

Welt-Bruttoinlandsprodukt: 70 Billionen Dollar im Jahr.

Der Wert der Derivate des Finanzkapitals, die einen Eigentumstitel am gegenständlichen Reichtum der Welt verbriefen, beträgt 700 Billionen Dollar.

Da werden sich die dafür zuständigen Arbeiter jetzt aber 10 mal so schwer ins Zeug legen müssen, damit die Anspruchsberechtigten auch tatsächlich an ihr staatlich jetzt schon garantiertes Eigentum kommen. 
 
Sich regen bringt Segen“, sagte der Wurm, und krümmte sich eifrig unterm Seziermesser.

Samstag, 13. Juni 2015

Ökologie

verhält sich zur Ökonomie wie die Astrologie zur Astronomie.
Nur dass - im Gegensatz zur Astronomie - Ökonomie keine Wissenschaft ist. 

Unendliches Wachstum als politisches Programm bei gleichzeitigem Wissen, dass unsere Ressourcen endlich sind...
Verbrechen?
Dummheit?
Derer, die dabei mitmachen?

Wohin werdet ihr demnächst auswandern auf der Flucht vor euren Wohltätern?

Montag, 18. Mai 2015

Zur Frage des Primats


Erst wenn ein Verantwortungsträger für seinen schädlichen Unfug mal tatsächlich zur Verantwortung gezogen würde, könnte man ja mal probeweise die Adjektive „unverantwortlich/verantwortungslos“ für die sträfliche Bedenkenlosigkeit von Politikern in den Mund nehmen.
Bis dahin genügte es völlig, wenn so einer sich in dem , was er so treibt, auskennt.
Dann kann er sich auch meinetwegen die Verantwortungsfeder sonstwohin stecken. Ja, genau da!
Da es aber nun mal nicht so ist, dass irgendwelche gesicherten Kenntnisse beim Mitspielen in der Sphäre der Gewaltgeschäfte eine Rolle spielen, sollte man die Akteure auch nicht an ihr Gewissen zu binden versuchen: 
eine Gewissenserforschung von außen geht nämlich immer schief.

Es bleibt dabei: ein Verantwortungsträger ist so etwas wie ein Hosenträger am fest geschnürten Gürtel der Wirtschaft, die alle Verantwortung los ist, wenn sie tut, womit sie sich auskennt.

Sonntag, 10. Mai 2015

Rentabilität


Der aufgeklärten Vernunft das Sanctissimum schlechthin.
Unrentabel heißt aber keineswegs, dass wir nichts mehr vom Betreiben der alten Anlage hätten.
Es ist nämlich nur dein Anwender, der seine Talente sich nicht mehren und schweren fühlt, und daher sein Interesse an der Mehrung seiner Talente als aller Heiltum einklagt.

Samstag, 28. Februar 2015

Institutionendemokratie Griechenland

Ich bin sehr für die Macht der Kontrolle.
Wenn ich darüber die Kontrollmacht hätte.

Juristisch abgesichertes Weltbild
Der Europäische Gerichtshof entscheidet, dass in Kriegen mit UN-Mandat grundsätzlich keine Kriegsverbrechen begangen werden.
Warum?
Kriegführende Staaten würden die nämlich sofort bestrafen.

Was macht man jetzt mit der entsetzlichen Gewissheit, dass im Krieg und in der Liebe alles erlaubt ist, und die Opfer verlässlich zum Schweigen gebracht wurden? Und überhaupt: Kläger und Beklagter identisch sind?
Gib einem Triebtäter ein Messer für seine Selbstkastration in die Hand und lege dann eiligst einen großen Abstand zwischen dich und den Übergabeort.

Über eine verbreitete Sorte Kapitalismuskritik
Wenn man sich vom Schlechten das Schlechte wegdenkt, bleibt nur
Gutes übrig. gell?
Die Gläubigen der Marktwirtschaftsreligion beten eine schöne Diarrhö an, die man sich auch mal ohne Durchfall denken kann.

Es ist mal wieder so weit.
Bin eine Woche auf Malta.
Internetkontaktlos.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Wollt ihr den totalen Kapitalismus?

Ihr habt ihn, wenn jedes Buch, das zwei Jahre lang nicht ausgeliehen wurde, aus den Zentralen Landesbibliotheken durch einen Kulturmanager ausgemerzt wird.
Wegen nachgewiesener Untauglichkeit dieses ideellen unnützen Fressers als Ressource bei der Wertschöpfung.

Diesen Kulturmanager habe nicht ich erfunden, den gibt es tatsächlich, nicht nur als Studiengang, sondern auch in Wirklichkeit.

Montag, 2. Februar 2015

Sparen

heißt 
 

1) irgendwie Verzicht. Denkt man als normaler Käufer.

2) Spart das produzierende Kapital, sieht das anders aus. Das kauft unter seinen Klassenbrüdern die unerlässlichen Rohstoffe und Mittel der Produktion ein, dort wo es halt am billigsten ist. Mit Sparen ist da erst mal nicht viel los.

Dann gibt es aber auch noch einen weiteren Produktionsfaktor – und siehe da – an dem kann man drehen, weil der seinen Hunger nicht horten kann. Am Preis für die Arbeit lässt sich wunderbarerweise kostensenkend sparen: Vorwärts zum Mindestlohn für alle!
Es verzichtet sozusagen großzügig auf schöne Gelegenheiten, unter die sozialromantischen Wohltäter zu gehen.

3. Ganz anders wirtschaftet beim Sparen ein vernünftiger Staat wie Griechenland. Er verzichtet auf das Spardiktat und schmeißt die Troika, die beim Sparen nichts als einen Haufen weiterer Staatsschulden angehäuft hat, einfach  raus.

Moral:

    Man sollte sich eigentlich Politiker sparen, die Sparkurse für unverzichtbare Sozialleistungen ausgeben.
     

Mindestlohn

ist die Höchstgrenze des Lohns, bis zu welcher das Kapital Arbeit einkaufen gehen will.


Mittwoch, 28. Januar 2015

„ARBEIT MACHT FREI.“

Unter den Mittelstandmillionären meiner Verwandtschaft kenne ich keinen, der dieser Auffassung, dass eure Arbeit ihn frei macht, jemals ernsthaft widersprochen hätte.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Der Fortschritt des Wohlstands

Dass er unaufhaltsam fortschreitet, ist immer wieder von interessierten Kreisen bekannt gemacht worden.

Jetzt hat die charakterlich niederstehende Hilfsorganisation Oxfam in einem Bericht geplebst, wohin er denn so munter ausschreitet:
2016 wird ein Prozent der Weltbevölkerung mehr von dessen Symbol auf ihren Konten haben als die 99 übrigen Prozent zusammen.

Halb so schlimm. Der Lehrer wusste das ja schon seit langem. Weswegen er seit je her in seiner Sendung mit der Maus (Sozialkundeunterricht) alternativlos hören wollte, dass die Gesetze nicht bloß für die Reichen gemacht sind.
 
Weswegen Alternativen unrealistisch und unmenschlich sind.