Posts mit dem Label Moralkritik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Moralkritik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 28. Dezember 2015

Der Ironiker

hätte schon auch gerne eine schuldbefreite Brust.
Es gelingt ihm allerdings und allerwege nicht zu übersehen, dass die Reinwaschung der Christen der Auftakt zu deren nächstem mörderischen Raubzug ist.

Und so beharrt er verstockt auf seinem Standpunkt: wenn Verlogenheit und Selbstbeschiss glücklich machen, dann hätte er gerne sein eigenes Pseudos der Glückssuche kultiviert.

Wenn also die leichtfertigen Deutschen glauben, sie müssten ihre Liebe zur Germania durch Hinuntersteigen in die jeweils anberaumte Löwengrube beweisen, macht es nun mal nur allzuviel schädlichen Sinn, diesen Handschuh der Dame ins Gesicht zu schleudern.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Schadenfreude

Das immaterielle Vergnügen aller Geschädigten daran, dass es einem anderen noch dreckiger geht.
Die Heuchler unter diesen Bettlern freut es, dass diesmal nicht sie aufgeflogen sind.

Mitleid und Hass

Eine nähere Untersuchung ihrer moralischen Sortierung nach gut und böse zeigt:
Schadensbesichtigung, also das gute Mitleid mit den Opfern und der böse Hass auf deren Produzenten leitet zu ihrer Bewertung an. Denn es gibt nur unter den perversen Hausnegern des wohlfahrenden Mittelstands Mitleid mit dem Peiniger, und einen Hass auf die Geopferten.

Beide Emotionen sind nutzlose Arabesken im Blauen der Einbildung:

Das Mitleid hat noch nie zur Aufhebung seiner Veranlassung geführt.
Und die Ängstigung des Herrn vor dem Hass des Knechts ist Unsinn: die einfache Erhöhung der Opferanzahl durch ihren Produzenten schlägt in der gängigen Praxis jeden Hass auf ihn in die Flucht der Bedeutungslosigkeit.

Samstag, 19. Dezember 2015

Gegen das Blei der Zeit

Diese nicht ausbleibenden Defizite an Bord des Staatsschiffs,
die man mit den dürftigsten Moralsprüchen zu kompensieren pflegt,
kann man aber auch auf lange Sicht entweder mit dem Werg eines Gottes stopfen, oder aber eigenhändig kalfatern und zurechtmeutern.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

POPuläre Belustigung

Der Held steht umso strahlender da, je abgründiger die Bosheit des Fieslings uns um das Gute fürchten macht.
Zu dumm, dass es die grundlose Teufelei nur als propagandistisches Kunstkonstrukt gibt.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Im Sieg das Heil!

Man weiß es, man wußte es und wird es weiterhin wissen.
Aber es tut so verdammt weh. 
Beleg für die Existenz eines Ge-wissens, Mit-wissens.

Und so schreitet der Demokratisierte von einer moralischen Gewissheit zum nächsten Sieg erfolgreich in die  Selbstvernichtung der Rasse voran.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Moral

Du sollst keinem Schaden zufügen.
Außer dir selbst.

Kein Wunder, dass sich keiner daran hält.

Außer jenen traurigen Gestalten, die - von ihrer Herrschaft gedungen - das müssen.
Und das – tut mir leid – ist keine Moral.

Sonntag, 29. November 2015

Psychologisierung

Wem zur Sache nichts Pertinentes einfällt,

der wird mit Impertinentem gegen Menschen ausfällig.

Montag, 16. November 2015

Ich soll doch mal Flagge zeigen.

Auf welcher Seite ich denn das Positive vermute, dem ich mich, Gesinnung bekennend, anschließe.

Ich will ja gerne zugeben, dass auch mein Bloggen zu den nutzlosen, einsamen Vergnügungen zählt.

Aber ich bin nicht gesonnen, Gesinnungsonanie zu betreiben.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Moralische Gedanken...


...sind Gedanken der Moral. 
Und ob die etwas mit Denken zu tun haben, ist noch nicht ausgemacht.

Ihr einziger Gedanke ist nämlich: „Du sollst...“
Und das ist kein Gedanke, sondern ein Befehl, der nur solange in seiner lächerlichen Hilflosigkeit bibbernd dasteht, solange nicht eine dahinterstehende Gewalt für seine Durchsetzung sorgt.

Diese Macht über allen auf ihre Realisierung bedachten Interessen schafft umgekehrt automatisch viele auf sie Hoffende. Schöpft also ihrerseits durch ihre bloße Existenz, also ohne einen einzigen Gedanken was? 
Moral.

Hoffnung ist genau deswegen eine der Kardinaltugenden:
Hoffnung, das Gängelband der aller Mittel beraubten Machtlosen.

Sehen Sie, das erst ist ein Gedanke.

Sonntag, 18. Oktober 2015

„Willkommenskultur“

Das ungepflegte Äußere des Penners vorm Aldi lässt nur sehr bedingt auf ein irgendwie gepflegtes Inneres schließen. 
 
Aber die milde Gabe eines Duschgels aus dem nahegelegenen Drogeriemarkt durchaus auf das bewußtlos verinnerlichte Sozialsystem.

Mittwoch, 12. August 2015

Geduld


gilt als Tugend.

Aber rechtens dürfte man diese Tugend eigentlich nur bei jenen Unbelangbaren verorten, deren gerissener Geduldsfaden noch größeren Schaden bei den Belangbaren anrichten könnte, als so schon.

Die anderen müssen sich ganz einfach zwangsweise gedulden beim Erdulden herrscherlicher Geduld.

Zwar ist die individuelle Verarbeitung von angetanem Leid durchaus ein Merkmal von Tugend, aber es gehört schon auch ein herbeibemühter freier Wille, der auch tatsächlich anders könnte, dazu.
Den Pfaffen jeglicher Couleur ist das gleichviel und sie erzählen den schweigenden Lämmern auf ihrem Weg zur Schlachtbank, dass sie mit ihrem Tugenddreck zu den Hochleistungssportlern am Tugendreck gehören.

Mittwoch, 5. August 2015

Kriegsdiplomatie


- Benjamin, der Netan Yahoo:
President Abbas, I extend my hand – the hand of Israel – in peace.“

- Euro, der redselige:
Präsident Tsipras, die Tür für Gespräche steht offen."

Mittwoch, 1. Juli 2015

Die Tugendhaftigkeit der Zivilgesellschaft


beruht auf Voraussetzungen, die durch die Ergebnisse der tätigen Tugendhaftigkeit automatisch in ihrem Bestand gesichert sind.


Ehrenamtlicher Ersatzeinsatz
zum Beispiel zementiert
das Gerücht über den Sozialstaat,
er sei von der auf Nachhaltigkeit
gestellten Verelendung
gesichtet worden.

Mundus vult decipi

Was sind des Berufspolitikers Acker und Pflug?
Moralverseuchter Wähler Wille zum Selbstbetrug.

Sonntag, 21. Juni 2015

Weltflüchtlingstag

Wir fordern Asylantenheime!

Aber doch nicht in Villenvierteln!

Auch nicht im Vatikan!

Und erst recht keine Flüchtlingsbegräbnisse vor dem Kanzleramt!

Montag, 15. Juni 2015

Empörung


Die moralische Indignation in Gesellschaftsdingen hat das Ungute an sich, den Macht habenden Akteuren zu unterstellen, sie hätten sich wissentlich und willentlich vergangen gegen die bekannten Selbstverständlichkeiten des Benimms.

Diese Sorte Kritik wundert sich völlig zu Unrecht darüber, dass man seit Jahrzehnten nicht auf sie hört: hat sie doch ihre eigene, sehr befriedigende Verewigung betrieben, indem sie - an allem Wissen über das Ist vorbei - ihre Vorschriften hinsichtlich eines defizitären Debets liturgisch litaneit.
Nicht an allem, wo der gern herbeizitierte Mensch dabei ist, ist er auch identisch mit dem Willen genau dazu. (Dieser Hiatus ist übrigens der ewige Anlass fürs moralische Räsonnement. Sein Thema: der Mensch als Abweichung von sich selbst.)

Wie man sieht, kann man sogar zur Schwerkraft beten, sie möge doch ihrer Obliegenheit nachkommen, sich aus Menschenfreundlichkeit mit der Fliehkraft zusammenzutun.

Donnerstag, 23. April 2015

Selig, die den Zwang subjektivieren

Schleuser
Dass an jeder Scheiße was Gutes dran ist, macht jeden Anspruch der Moral auf Gehör zuschanden.

Moral
Missbrauch des Gehirns zu Zwecken der Anpassung als Vorschrift.
Die Gleichsetzung von Unvereinbarem ist die Gedankenbewegung des Unterworfenen.

HANS IM GLÜCK
wird erst dann recht behalten, wenn das subjektive Einverständnis und der Schaden daraus gleichgültig sind.



Donnerstag, 26. März 2015

„Deutschland fragt nicht. Deutschland macht.“

  • Ich bin mir absolut sicher, dass das genau so ist, wie dieser Werbespruch behauptet.
    Deswegen verziehe ich mich mit meinem Geschwätz lieber auf die griechischen Inseln.

    Tschüss!

Katastrophentourismus


Was wollen eigentlich diese Merkels und Steinmeiers immerzu an den Schauplätzen von Katastrophen?
Man sieht sie jedenfalls nicht bei den ekligen Aufräumarbeiten tätig werden.
Reichen ihnen denn nicht die Leichen, die sie selber produzieren?


Mir dämmert´s: an den eigenen gibt es so gar nichts zu fleddern.